IC Graz – VSV Unihockey, 4:7

Am vergangenen Samstag (20.3.2021) starteten die Grazer in die erste Runde der Halbfinal-Playoff Serie. Für den IC Graz war es das erste Playoff Spiel seit vielen Jahren und daher auch für einige Spieler das Erste in ihrer persönlichen Karriere. Für das überaus wichtige erste Spiel konnten die Grazer diesmal gleich auf drei Betreuer/Coaches zurückgreifen: Neben den beiden Verletzten Marco Comploj und Patrick Pichler unterstützte der Ex-KAC Spieler Dominik Mayrobnig die Mannschaft mental und taktisch auf der Spielerbank. Abgesehen von den Langzeitverletzten musste der IC Graz nur auf Youngster Jakob Magnet krankheitsbedingt verzichten.
Im Laufe der Saison konnte der VSV zwar alle Begegnungen für sich entscheiden, jedoch war besonders die letzte Begegnung gegen Ende des Grunddurchgangs sehr knapp und hart umkämpft. Daher waren die Grazer optimistisch diesmal endlich den ersten Sieg gegen den Rekordmeister zu holen.

Wie typisch für das erste Playoff-Match, starteten beide Teams mit einer eher defensiven Spielweise. Die Gastgeber machten es den Villachern in den ersten Minuten schwer, in die gegnerische Hälfte zu gelangen und konnten in der 6. Minute durch Stanek erstmals in Führung gehen. Der Rekordmeister konnte aber postwendend eine knappe Minute später den Gleichstand durch Velikogne wiederherstellen. In Minute 12 konnte der VSV dann einen Freischlag nützen und auf 1:2 stellen.

Der Beginn des zweiten Drittels war von zwei Powerplays für die Gäste geprägt, die allerdings, dank dem starken Penalty-Killing der Grazer nicht genutzt werden konnten. In der 32. Minute wurde den Grazern ein Penalty Shot zugesprochen, nachdem Martin Lippitz im gegnerischen Slot unfair zu Fall gebracht wurde. Der technisch versierte Topscorer der Grazer Lukas Stanek trat an, scheiterte aber am Villacher Keeper Taurer. Fünf Minuten vor Ende des Drittels gelang Stefan Wolf im Konter dann das 2:2. Mit diesem ausgeglichenen Ergebnis wechselten die Mannschaften dann ein letztes Mal die Seiten.

Das Schlussdrittel begann furios, denn die Grazer konnten schon nach 26 Sekunden durch Lippitz in Führung gehen. Ab diesem Zeitpunkt waren die Villacher gezwungen mehr Druck auf die Gäste auszuüben. Nach rund 5 Minuten zeigte dies auch Erfolg. Villach konnte innerhalb einer Minute durch einen Doppelschlag die Führung mit Toren von Haimburger und Steiner wiedererlangen. In Minute 53 war es erneut Martin Lippitz, der für die Grazer mit dem 4:4 den Ausgleichstreffer erzielte. Zwei Minuten vor Schluss konnte Timo Schmid nach einem Rebound abstauben und die Gäste somit kurz vor Ende in Führung bringen. Die Grazer versuchten nochmals mit einem sechsten Mann den Ausgleich zu erzwingen. Nach einem geblockten Schuss kamen die Villacher allerdings in Ballbesitz und Haimburger konnte ins leere Tor einnetzen. 10 Sekunden vor Schluss gelang Niklas Fechtig dann ebenfalls ein Empty-Net Tor zum 4:7 Schlussstand.

Trotz der knappen, bitteren Niederlage waren die Grazer nicht komplett unzufrieden nach der Partie, da man so deutlich wie noch nie zeigen konnte, dass man mit Villach über das ganze Spiel mithalten kann. Nachdem Villach nun aber 1:0 in der Best-of-3 Serie vorneliegt, gilt es auswärts am kommenden Samstag im zweiten Match unbedingt zu siegen, um ein Entscheidungsspiel am Sonntag zu erzwingen.

Euer Flo, #4

#blacknyellow

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